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Klassenfahrten nach Krakau

Im Südosten Polens, an der malerischen Weichsel gelegen, laden wir Sie und Ihre Klasse zu einer Reise in die Hauptstadt der Woidwodschaft Kleinpolen zu einer ausgiebigen Entdeckungstour ein: nach Krakau. Die 750.000-Einwohner-Stadt wird aufgrund des ehemaligen Sitzes der Monarchie sowie der kulturellen und wirtschaftlichen Vormachtstellung auch als heimliche Hauptstadt Polens bezeichnet. Krakaus Altstadtkern ist gekennzeichnet von prunkvollen Bauten aus Kulturepochen wie der Gotik oder dem Barock. Auch die Vielzahl an Bausubstanz aus der Zeit der Renaissance verschafft Krakau ein nahezu italienisches Flair.

Die bewegte geistliche Geschichte der Stadt zeigt sich in der Anzahl der Sakralbauten: 140 Kirchen befinden sich im Stadtgebiet. Sie prägen zusammen mit den 5500 denkmalgeschützten Gebäuden, die Zeuge des früheren mittelalterlichen Reichtums sind, das postkartentaugliche Stadtbild.

Ein besonderer Zeitzeuge der kulturhistorischen Vergangenheit ist der Wawel: Krönungsort und Grablege der polnischen Könige – und seit 1978 UNESCO Weltkulturerbe. Ein jeder Krakau-Besucher sollte das Wawel-Schloss und die Besichtigung der altehrwürdigen Altstadt nebst Marienkirche und Tuchhallen in sein Pflichtprogramm aufnehmen. In der Neuzeit besteht der Zauber Krakaus nicht mehr nur aus einer glanzvollen Vergangenheitsreise, sondern in der facettenreichen Atmosphäre der Stadt, die durch zahlreiche Theater, Ausstellungen, Kabaretts und stimmungsvolle Cafés ihren Ausdruck findet.

Auch die Umgebung Krakaus kann sich sehen lassen: Naturfreunde finden in der Stadt eine hervorragende Ausgangsbasis für Landpartien. 100 Kilometer südlich befindet sich das Tatra-Gebirge mit der Winterhauptstadt Zakopane sowie in das eher gemütliche, reizvolle Pieniny-Gebirge. Nicht weit davon entfernt liegen die berühmten Kurorte Szczawnica und Krynica. Eine Vielzahl von ursprünglichen Unterkunftsmöglichkeiten auf Bauernhöfen und in Herbergen macht den äußersten Süden Polens zu einem der attraktivsten europäischen Gebiete für Naturliebhaber.

Klassenfahrt Krakau Basic - ab € 190,-

  • Hin- und Rückfahrt im Reisebus (1 Nachtfahrt)
  • Bus vor Ort
  • 4 x Übernachtung/Frühstück in Mehrbettzimmern mit Dusche/WC
  • Einzelzimmer für zwei Begleitpersonen (ohne Aufpreis)
  • Marco-Polo-Reiseführer & "Klühspies-Powerbank"
  • Infos und Tipps zur Reisevorbereitung für Ihre Klassenfahrt
  • ...und noch mehr

weitere Informationen

Klassenfahrt Krakau Highlights - ab € 216,-

  • Hin- und Rückfahrt im Reisebus (1 Nachtfahrt)
  • Bus vor Ort (inkl. 500 Freikilometer)
  • 4 x Übernachtung/Frühstück in Mehrbettzimmern mit Dusche/WC
  • Einzelzimmer für zwei Begleitpersonen (ohne Aufpreis)
  • Infos und Tipps zur Reisevorbereitung für Ihre Klassenfahrt
  • 4-stündiger Stadtrundgang in Krakau mit Schwerpunkt „Altstadt“ 
  • 3-stündige Stadtführung mit Schwerpunkt „Jüdisches Viertel“
  • Ausflug zur KZ-Gedenkstätte in Auschwitz
  • ...und noch mehr

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Klassenfahrt Krakau Kreuz & Quer - ab € 225,-

  • Hin- und Rückfahrt im Reisebus
  • Bus vor Ort
  • Maut, Parkplatz- und Straßengebühren
  • 4 x Übernachtung/Frühstück in Mehrbettzimmern mit Dusche/WC
  • Einzelzimmer für zwei Begleitpersonen
  • 24-Stunden-Notruf-Hotline
  • Insolvenzversicherung
  • Infos und Tipps zur Reisevorbereitung für Ihre Klassenfahrt
  • 4-stündige Reiseleitung mit Schwerpunkt „Wawel-Schloss“
  • Ausflug zum Salzbergwerk Wieliczka (inkl. Führung)
  • ...und noch mehr

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Stadtrundgang

In der dicht besiedelten Krakauer Innenstadt erreicht man Sehenswürdigkeiten am besten zu Fuß. Um sich einen ersten Überblick über die Stadt zu verschaffen, bietet sich für die Schüler eine begleitete Führung an. Der Klassiker ist zweifelsohne eine Führung durch die Altstadt, die viele Sehenswürdigkeiten auf kleinem Raum komprimiert. Mit einem Schlag lassen sich so die Tuchhallen, Marienkirche und die Flaniermeile Florianska "abarbeiten".

Aufgrund der Vielzahl an sehenswerten Stadtansichten empfehlen wir themenbezogene Stadtrundgänge wie etwa durch das jüdische Viertel Kazimierz oder die Kommunismus-Tour, die die "architektonischen Verbrechen" der Vergangenheit zeigt. Diese Touren sind bspw. Teil der Klassenfahrt Krakau Kreuz & Quer.

Marienkirche

Die gotische Marienkirche ist eines der meistfotografierten Wahrzeichen Krakaus. Sie befindet sich auf dem Marienplatz, der direkt an den Marktplatz anschließt. Besonderes Augenmerk – wahrscheinlich mehr für kunstinteressierte Lehrer denn Schüler – gilt dem Hochaltar im Kirchen-Inneren: Er ist nicht nur der größte dieser Art in Europa, sondern aufgrund seiner gold-glänzenden Erscheinung wirklich beeindruckend.

Ein besonderes Schauspiel bietet sich von Stunde zu Stunde auf dem Nordturm der Marienkirche. Bereits seit dem 14. Jahrhundert wird hier die Glocke von Hand geläutet und ein Trompetensignal in alle vier Himmelsrichtungen gespielt. Das bricht jedes Mal plötzlich ab, um an eine Legende zu erinnern, der nach ein Trompeter bei einem Mongolenangriff von einem Pfeil getötet wurde – während seines Spiels.

Tuchhallen

Zu den imposantesten Krakauer Sehenswürdigkeiten gehören die Tuchhallen, die den Hauptmarkt in zwei Hälften teilt. Die Hallen waren im Mittelalter ein Handelsort für wertvolle Stoffe. Das bedeutende Beispiel für die mitteleuropäische Renaissance beherbergt bis heute Händler, die Bernstein, Lederwaren, Volkskunst und natürliche Tuche feilbieten.

Rynek Underground

Rynek Underground ist der Marktplatz unter dem Marktplatz – in vier Metern Tiefe. Das unterirdische Museum befindet sich mit einer Größe von 6000m² genau unter den Tuchhallen. Die aktuelle Ausstellung mit dem Titel "In the footsteps of Krakow’s European identity", schafft mit Hilfe von Hologrammen, Nebelmaschinen und Artefakten eine realistische mittelalterliche Szenerie. Seit der Eröffnung 2010 erfreut sich das Rynek Underground wachsender Beliebtheit. Weil nur 300 Personen gleichzeitig in den Untiefen des Marktplatzes Platz finden, sollten Tickets am besten schon einen Tag vorher gekauft werden.

Ulica Florianska

Die Ulica Florianska ist eine Straße mit über 700-jähirger Historie. Sie ist die bekannteste Shopping- und Flaniermeile der Stadt und führt vom Marktplatz zum Floriantor. Als Adresse vieler historischer Bauten mit tierverzierten Fassaden repräsentiert sie das wohlhabende Krakau. Mit den Tierfiguren wurden Häuser einst identifiziert, als diese noch keine Nummern hatten.

Heute ist die Florianska eine lebendige Fußgängerzone mit allerlei Imbiss-Buden, schicken Cafés, Restaurants und Touristen-Shops. Später am Abend laden einige Tanz-Clubs junge Nachtschwärmer an.

Der Wawel

Die Wawel-Burg ist die ehemalige Residenz der polnischen Könige. Die Burganlage liegt malerisch auf einem 228m hohen Hügel über der Weichsel und ist eines der beliebtesten Postkartenmotive Krakaus. Zusammen mit der Krakauer Altstadt ist die erhabene Burg, deren Ursprünge über Tausend Jahre zurückliegen, Weltkulturerbe der UNESCO.

Zum Ensemble auf dem Hügel gehört auch die Wawel-Kathedrale St. Stanislaus und Wenzel. Sie ist war die Krönungskirche in Polen und ist heute Sitz des Erzbistums Krakau. Die Kirche birgt prunkvoll gearbeitete Sarkophage früherer Monarchen oder des ehemaligen Präsidentenpaares Kaczynski.

Kazimierz

Kazimierz ist ein altes jüdisches Viertel im Zentrum Krakaus. Dort befindet sich die älteste Synagoge Polens, die heute das Jüdische Museum beheimatet sowie die ebenfalls sehenswerte Remuh-Synagoge mit dazugehörigem Friedhof. In der Kulisse alten des jüdischen Viertels drehte Steven Spielberg den Kinoerfolg „Schindlers Liste“. Dank des Films wurde der Stadtteil wiederbelebt, umfassend saniert und ist heute mit seinen kleinen Cafés und Geschäften ein Fixpunkt der Bohème.

Galica Jewish Museum

Inmitten des jüdischen Viertels Kazimierz befindet sich das Jüdische Museum Galizien. Das renommierte Museum versucht die Erinnerung an die Opfer des Holocaust zu konservieren und blickt noch weiter in die jüdische Kultur Galiziens zurück. Der Fokus wird in der Dauerausstellung "Spuren der Erinnerung" auf die Präsentation von Fotografien gelegt.

Oskar Schindlers Fabrik

In dem Krakauer Industriegebiet Podgorze liegt eine Fabrik, die mit bedeutungsvoller Geschichte aufgeladen ist: die ehemalige Emailliewarenfabrik von Oskar Schindler, die heute aus Museum fungiert. Der deutsche Industrielle rettete im Zweiten Weltkrieg viele Krakauer Juden vor der Deportation. Ein Denkmal wurde ihm in Spielbergs Film "Schindlers Liste" gesetzt, der häufig Teil des Geschichtsunterrichts in der Mittelstufe ist. Das ansässige Museum beschäftigt sich allerdings nur teilweise mit den Schicksalen der jüdischen Fabrikarbeiter, das Augenmerk liegt verstärkt auf die deutsche Besatzungszeit Krakaus.

KZ Auschwitz

Ein jeder Krakau-Besuch sollte von den Lehrern genutzt werden, um die Schüler im eine Stunde entfernten Auschwitz für die Gräueltaten des Nazi-Regimes zu sensibilisieren. In der beklemmenden Atmosphäre des ehemaligen Konzentrationslagers wird an den Holocaust und den Tod von Millionen von Menschen erinnert, die systematisch ermordet wurden. Die Gedenkstätte, bestehend aus den Überresten der KZ Auschwitz I und KZ Auschwitz-Birkenau, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Collegium Maius

Das Collegium Maius ist Teil der ehrwürdigen Jagiellonen-Universität und zugleich eines der ältesten Universitätsgebäude Europas. Es verfügt über einen im neogotischen Stil angelegten Kreuzgang im Innenhof – das sog. Kristallgewölbe. In seinen prachtvollen Innenräumen beherbergt das Collegium Maius als Universitätsmuseum eine Sammlung historischer Forschungsgeräte, die einen interessanten Einblick in die mittelalterliche Wissenschaft eröffnet.

Nationalmuseum

Das Nationalmuseum in Krakau umfasste zunächst nur zwei Räume im Obergeschoss der Tuchhallen. Repräsentativer geht es seit 1990 im neuen Museumsgebäude zu. Dort werden Malereien, Grafiken und Bildhauereien bedeutender polnischer Künstler ausgestellt, die zu großen Teilen aus Schenkungen stammen. Zum Nationalmuseum zugehörig sind weitere Ausstellungsräume, die sich bspw. in den Wohnhäusern der verstorbenen Künstler Jan Matejko oder Karol Szymanowski befinden. Eine weitere Zweigstelle ist das Czartoryski-Museum – das älteste Museum Polens. Es hat sich auf die Sammlung niederländischer Altmeister spezialisiert.

Planty Park

Der Planty Park stellt für die Krakauer Bevölkerung ein grünes Kleinod dar, das sich als willkommener Kontrast zu den umliegenden Straßen zeigt. Der grüne Gürtel rund um die Altstadt ersetzt die ehemalige mittelalterliche Stadtmauer und wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Rahmen einer umfassenden Stadtmodernisierung entwickelt. Als Teil der Königsstraße führt er zu vielen Sehenswürdigkeiten wie dem Wawel oder dem Florianstor. Gesäumt wird der Planty Park von zahlreichen Brunnen und Monumenten.

Lost Souls Alley

Für die Fans von Horrorfilmen gibt es eine Adresse, die sich Schüler merken sollten: Florianska 6. In diesem Geisterhaus entführen mehrere heruntergekommene Räume die Besucher in die Welt der bekanntesten Horrorfiguren. Es heißt, nur wenige seien im Stande alle Räume komplett zu besichtigen. Die Lost Souls Alley ist somit als Mutprobe selbst für die hartgesottensten Schüler geeignet.

Polnisches Luftfahrtmuseum

Mit über 200 Flugzeugen und 100 Flugzeugmotoren gehört das Polnische Luftfahrtmuseum zu den weltweit größten. Die Sammlung stammt zum Großteil aus der deutschen Luftfahrsammlung, die während des Zweiten Weltkrieges nach Pommern ausgelagert wurde und seitdem in Polen verblieb. Flugzeug-Begeisterte finden im groß angelegten Museum verschiedene Segelflugzeuge, Motorsegler oder Hubschrauber aus allen Epochen der Aeronautik.

Szkieletor

So nennen die Krakauer eine Bauruine, die gut sichtbar über die Stadt ragt. Ende 1970er wurde mit dem Bau eines Bürokomplexes begonnen, der wegen Bankrott nie fertiggestellt wurde. Zeuge der Misswirtschaft ist ein 92 Meter hoher Rohbau, der noch heute das zweithöchste Gebäude der Stadt darstellt. Er wird teilweise als überdimensionierte Werbefläche genutzt. Kurios: Bemühungen, das Hochhaus wiederzubeleben, scheitern regelmäßig am Denkmalschutz.

Nowa Huta

Als Arbeiterstadt für die Beschäftigten einer Eisenhütte konzipiert, zeigt sich Nova Huta als eine Planstadt vom Reißbrett aus den Zeiten des Sozialismus. Der Krakauer Stadtteil ist jedoch nicht gezeichnet von Plattenbauten, sondern mit Anleihen des Neoklassizismus vergleichbar. Nova Huta ist durch und durch besonders: Seine Bewohner bspw. besuchen trotz guter Verkehrsanbindung in Schnitt nur zwei Mal im Jahr Krakaus Kernstadt.

Krakus Mound

Der Krakus Mound, auf Polnisch Kopiec Krakusa ist eine mysteriöse Anhöhe, die von Menschenhand geschaffen wurde. Das 60 Meter hohe Hügelgrab liegt etwa drei Kilometer südlich der Innenstadt und stellt eine außergewöhnliche Aussicht auf die City bereit. Ausgrabungen in den 1930er Jahren haben ergeben, dass das Innere des Hügels aus Holz besteht, das mit Gras bedeckt wurde. Menschliche Überreste konnten allerdings nicht gefunden werden. Man geht davon aus, dass es den Kelten noch vor Christi Geburt als Kultstätte gedient haben könnte.

Zapiekanka

Kein Krakau-Besuch ohne Zapiekanka! Der polnische Snack war schon zu Zeiten des Ostblocks ein Fast-Food-Renner und wurde damals als schnelles Imbiss-Angebot für das Arbeitervolk entwickelt. Das Zapiekanka ist eine Weißbrotstange, die mit Champignons, Zwiebeln und je nach Wunsch mit Schinken oder Paprika gereicht wird. Überbacken wird die Croque-Variante mit reichlich Käse. In der gesamten Krakauer Innenstadt gibt es Imbiss-Buden, die den günstigen Sattmacher stilecht mit einem geschwungenen Ketchup-Streifen servieren.

Salzbergwerk Wieliczka

Das Salzbergwerk Wieliczka, eine halbe Autostunde von Krakaus Innenstadt entfernt, ist eines der bedeutendsten Salzbergwerke der Welt. Zwar wird seit 20 Jahren nicht mehr gefördert, dafür sind die Stollen für Besucher freigegeben, die spannende Routen bis 130 Meter unter der Erde begehen können. Zu besichtigen sind ein Heilstollen, der zur Behandlung von Atemwegserkrankungen helfen soll oder eine Kapelle mit einem imposanten Kronleuchter aus Salzkristall in etwa 100 Metern Tiefe. Einige Säle des Weltkulturerbes können für Festlichkeiten gemietet werden.

Tatra-Gebirge

Fährt man von Krakau aus Richtung Süden, offenbart sich dem Besucher nach zwei Stunden Fahrtzeit die atemberaubende Landschaft des Tatra-Gebirges, das sich in der Grenzregion von Polen und der Slowakei erstreckt und den höchsten Abschnitt der westlichen Karpaten markiert. Die Tatra wird für Skitouristen und Bergsteiger mehr und mehr eine echt Alternative zu Alpen und Apenninen, weil Besucher auch hier moderne Ski-Anlagen und Herbergen sowie traditionell gutes Essen rund um den Wintersportort Zakopane vorfinden. Das Biosphärenreservat zu beiden Seiten der Grenze birgt viele seltene Pflanzenarten und eine Fauna, die sich mit Wildkatze, Wolf und Braunbär sehr ursprünglich und unberührt liest.