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Tipps und Tricks für Skireisen - Skifahren wie die Profis

Hüttenpause & Après-Ski

Wenn Sie mit einer großen Gruppe Mittagspause machen, lohnt sich eine Tischreservierung auf der Hütte allemal. So gibt es einen gemeinsamen Treffpunkt, außerdem findet jeder einen Platz.

Merken Sie sich unbedingt, wo Sie Ihre Ski abstellen. Oft gibt es zur Mittagszeit großes Gedränge auf den Hütten – und somit auch eine Vielzahl an Ski und Snowboards davor. Und auch, wenn wir davon erstmal nicht ausgehen wollen: gelegentlich passiert es, dass Ski nach der Pause nicht mehr da ist. Ob es sich um eine Verwechselung handelt oder die Ski absichtlich geklaut wurden ist häufig gar nicht festzustellen. Unser Insider-Tipp: Bevor Sie Ihre Ski zusammenstecken und sie in den Skiständer stellen, tauschen Sie mit einem anderen Mitglied der Gruppe einen einzelnen Ski. Niemand klaut ein Paar Ski, die unterschiedlich sind! Doch vor allem bei geliehenem Material gilt Obacht. Unbedingt merken, wem welcher gehört. Falls Sie keine Leihski haben, können Sie Ihren Namen sichtbar auf die Schaufel schreiben. Das schützt nicht nur vor Verwechslung, sondern schreckt auch potenzielle Diebe ab.

Sollten Sie am Vortag oder vormittags noch keine Hütte festlegen wollen, empfehlen wir Ihnen antizyklisch Pause zu machen. Je nachdem, ob Sie früh oder spät starten, kann die Gruppe bereits gegen 11:00 Uhr, oder eben erst zwischen 13:00 und 14:00 Uhr Pause machen. Pausen in Skigebieten sind etwas ganz Wunderbares. Eine urige Hütte, ein heißer Kakao mit Sahne und frischer Milch – Was will man mehr?

Auf der Piste darf folgendes nicht fehlen:

  • Skipass
  • Helm, Brille, Handschuhe
  • Bargeld
  • Personalausweis
  • Sonnencreme
  • Lippenpflege
  • Ggf. Feuerzeug
  • Müsliriegel etc.

Q&A - Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Skitag

Verhalten am Skilift

Auch Liftfahren muss gelernt sein. Prinzipiell gilt: Aktives Anstehen.

Alle möchten wieder nach oben auf den Berg – wenn Sie einfach nur stehen bleiben und warten, werden die Leute einfach an Ihnen vorbei gehen. Besonders an Tagen mit großem Andrang und viel Pistenbetrieb ist es wichtig, die Gondeln und Sessellifte voll zu besetzen, damit die Schlangen nicht ewig lang und die Mundwinkel aller Beteiligten nicht irgendwann nach unten hängen.

Liften kann man auch ruhig mal mit Fremden. Die Liftbänke sollten vor allem bei hohem Andrang aufgefüllt werden. Auch wenn dies bedeutet, dass man einmal nicht mit den Freunden gemeinsam in der Gondel sitzt.

Skiausleihe im Skigebiet

Angekommen im Skigebiet, eingecheckt in die Unterkunft und ab zum Skiverleih: ein klassischer Start in den Urlaub. Doch auch hier gibt es ein paar Dinge zu beachten. Das Personal in den Geschäften ist geschult und kann Ihnen jederzeit Fragen beantworten und bei Problemen helfen. Schrauben Sie nie selber an Ski, Boards oder Schuhen herum und tauschen Sie die Ski nicht innerhalb der Gruppe, denn diese sind an Ihre Sohlenlänge, Gewicht, Körpergröße und Fahrkönnen angepasst! Dementsprechend funktioniert auch die Bindungsauslösung nur korrekt, wenn Sie die richtigen Einstellungen am Sportgerät haben.

Unser Tipp: Wenn Sie einen Helm ausleihen möchten, nehmen Sie Ihre Skibrille mit. Die unterschiedlichen Formen passen manchmal nicht aufeinander. So können Sie direkt vor Ort testen, ob Brille mit Helm kompatibel ist. Probleme am nächsten Morgen auf dem Berg können so verhindert werden.

Verhalten auf der Piste

Hier gilt zu jeder Tageszeit: Augen auf! Wir empfehlen unbedingt, die FIS-Pistenregeln zu besprechen. Dies kann auf der Busreise oder einem harmonischen Beisammensein stattfinden – so empfindet es niemand als langweiligen Vortrag. Auch wenn einige Regeln oder Tipps selbstverständlich erscheinen, ist es immer gut, sich diese erneut ins Gedächtnis zu rufen.

Unser Tipp für Ihre Gruppe: Starten Sie früh – so haben sie frisch präparierte Pisten und meist etwas mehr Platz als am späteren Vormittag oder um die Mittagszeit.

Erholungspausen werden häufig unterschätzt. Besonders Teilnehmern, die neben der Skireise nicht besonders viel Sport treiben oder sich nicht ausreichend auf die Fahrt vorbereitet haben, geht gerne mal die Kraft aus. Ein Großteil aller Skiunfälle ereignet sich zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr, eben dann, wenn die meiste Energie verbraucht ist und die Konzentration nachlässt.

Und zuletzt: Obacht bei der Abfahrt am späten Nachmittag. Wenn Sie nach Seilbahnschluss den Berg verlassen wollen, gilt höchste Vorsicht. Hier sind viele Pistengeräte im Einsatz, um Ihnen die Abfahrten für den nächsten Morgen zu bereiten. Besonders gefährlich ist die Präparation am Seil. Wir raten unabdinglich dazu, den Berg nur zu den offiziellen Pistenzeiten zu besuchen und rechtzeitig wieder unten zu sein.

Gruppenspiele auf der Piste und in der Freizeit

Um die Gruppendynamik und den Zusammenhalt Ihrer Teilnehmer zu stärken, eignen sich Pisten- oder Gruppenspiele wunderbar. So kann der Tag von morgens bis abends spielerisch gestaltet werden.

Auf dem Berg gibt es unzählige Möglichkeiten

  • Kleiderkette
    > Kleidungsstücke werden aneinander gebunden, welches Team letztendlich die längste Kette hat, gewinnt

  • Skiolympiade (individuell)
    > kleine Pistenspiele in Teams (z.B. Eierlauf in Skischuhen), welches Team die meisten Punkte erzielt, gewinnt 

  • Menschenslalom
    > die Gruppe stellt sich untereinander mit Abständen auf, der oberste fährt Slalom um die Gruppe und stellt sich anschliessend unten an bis jeder einmal den Slalom gefahren hat
  • Synchronfahren (geübtere Skifahrer)
    > die Gruppe stellt sich versetzt auf (Wolke), der vorderste Skifahrer gibt Richtung und Takt an

  • „Walzer tanzen“, auch genannt Stockkarussell (geübtere Skifahrer)
    > Skistöcke aneinander befestigen und zu zweit jeweils auf beiden Seiten die Stöcke festhalten. Der obere Fahrer zieht einen Halbkreis um den Partner, dieser hält ihn und führt die Drehung zu Ende. Die Kreise werden aneinander gereiht

Spiele im Anschluss an den Skitag

  • Skitaufe für alle Anfänger
  • Stopptanz
  • Kartenspiele
  • Quizspiele

Vorteile vom Skifahren gegenüber anderen Sportarten

Sport im Freien ist gut für das Immunsystem, ständige Bewegung verschiedenster Muskelgruppen gut für den gesamten Körper. Außerdem trainiert das Skifahren die koordinativen Fähigkeiten.

Doch fast wichtiger ist das Gemeinschaftserlebnis. Ein ganz großer Vorteil, den das Skifahren gegenüber anderen Sportarten mit sich bringt, ist, dass er mit Gruppen jeglicher Art ausgeübt werden kann. Sowohl Könnensstufe als auch das Alter spielen für den Freizeit-Skisport zunächst keine Rolle. Bei Sportarten wie beispielsweise Tennis ist ein Partner auf gleichem Level nötig. Beim Skifahren jedoch macht das Pistenerlebnis allen gleich viel Spaß.

Mit dem Sporterlebnis geht das Naturerlebnis einher. Die Bergwelt eröffnet eine ganz besondere Atmosphäre und das Bergwetter ist ein einmaliges Schauspiel der Natur. Hier sind selbst Stubenhocker angetan und verlassen das Haus. Denn wenn die ersten Sonnenstrahlen auf die frisch verschneiten Tannen fallen, bleibt niemand mehr länger am Frühstückstisch sitzen.

Neben dem Wintererlebnis gehört die Skigruppenreise natürlich zu den Highlights des Jahres. Der ganz besondere Urlaub, der eine Auszeit vom Alltag bieten kann steht häufig ganz oben auf der Prioritätenliste. Auf der Piste für sich und auf der Hütte mit Freunden. Die perfekte Mischung aus Ruhe zum Abschalten und einer belebten Gesellschaft findet man nur beim Skifahren. Eine Skireise bietet das optimale Gruppenerlebnis für jedermann.

Gerne helfen Ihnen unsere Reise-Experten rund um das Thema Skifahren weiter.